Studienfahrt der Werkzeugmechaniker nach Lindau

Am Donnerstagmorgen den 18.10 begann die Klassenfahrt um 10 Uhr, mit einer 6 Stündigen Busfahrt nach Lindau am Bodensee. Nach der Ankunft um 16 Uhr bezogen alle ihre Zimmer und man hatte noch viel Zeit, in die Stadt zu gehen, Läden und Supermärkte auszumachen und etwas, in einem der vielen Restaurants, zu essen.

Der nächste Tag begann früh, mit einem großen Frühstück und der anschließenden Fahrt zu der Firma Deckel Maho in Pfronten. Die Firma Deckel Maho ist ein großer Hersteller von CNC-Fräsmaschinen, CNC-Drehmaschinen und CNC-Schleifmaschine, der Standort den wir besuchten war allerdings nur auf CNC-Fräsmaschinen spezialisiert. Der Besuch stellte sich schnell, als sehr interessant heraus und es war interessant zu sehen, welchen Prozess eine CNC-Fräsmaschine, von der kleinsten Schraube, bis zur endgültigen Montage, durchläuft. Die Tatsache, dass einige der Maschinen so groß waren, dass sie bis zu 100 Tonnen wogen und man einfach mehrere Autos in ihnen hätte fräsen können, machte den Besuch nicht weniger Interessant und es war sehr beeindruckend, zu sehen, wie so riesige Maschinen montiert und zur Lieferung abmontiert wurden. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Essen, in einem sehr guten Restaurant in der Nähe und man hatte etwas Freizeit, die die Meisten in Lindau verbrachten. Am Nachmittag startete dann der Besuch der Kunststoffmesse Fakuma, wo wir zu einer Feier von Hasco eingeladen waren. Dabei hatten wir auch schon die Möglichkeit, uns ein wenig auf dem Messegelände umzusehen. Der eigentliche Besuch fand allerding erst am nächsten Tag statt.

Auch an diesem Tag gab es ein ordentliches Frühstück, bevor wir zur Messe fuhren. Auf der Messe selbst verbrachten wir mehrere Stunden und es gab viele Stände, aus verschiedenen Branchen zu beobachten. Für uns am interessantesten waren natürlich die Stände der Firma Hasco und Meusburger, die Formnormalien herstellen, allerdings gab es auch viele Stände im Bereich Spritzgießen und auch einige im Bereich Zerspannung.

Am Sonntag stand als einziger Tag kein Besuch auf einer Messe oder einer Firma an, dafür allerdings eine gemeinsame Wanderung auf den Berg Pfänder. Oben angekommen hatten wir viel Zeit etwas zu essen, allerding konnten wir die Aussicht leider nicht genießen, da dichter Nebel den Ausblick auf den Bodensee versperrte. Den Rest des Tages hatten wir wieder Zeit, die wir in Lindau verbringen konnten.

Bevor wir dann am Montag die Heimreise antraten, besuchten wir noch die Firma Meusburger. Auch dieser Besuch stellte sich als sehr interessant heraus, da man mit eigenen Augen die Fertigung der Formnormalien beobachten konnte, ebenso beeindruckend war allerdings auch das Logistiksystem, was benutzt wurde, um eine reibungslose Fertigung und Lieferung zu gewährleisten. Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Essen, dass wir von der Firma Meusbuger gestellt bekamen. Anschließend dauerte die Heimfahrt wieder 6 Stunden und wir kamen abends in Dillenburg an.

 

Philipp Brammann

Werkzeugmechaniker im 3. Lehrjahr

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