Fahrsicherheitstraining

Auch Ende letzten Jahres fand das jährliche Fahrsicherheitstraining in der alten Kaserne von Erndtebrück statt. Schon im Vorfeld wurden uns Einladungen zugesandt. Da ich aber noch 17 Jahre alt war und somit noch nicht alleine fahren durfte, dachte ich, dass es für mich gar nicht in Frage kommt.

Doch das begleitende Fahren war kein Problem. So musste zwar meine Mutter die ganze Zeit mit mir fahren, jedoch durfte ich ohne Probleme oder Einschränkungen mitmachen.

Gerade für Fahranfänger ist das Fahrsicherheitstraining eine tolle Sache. Man lernt sein Auto viel besser kennen, kann Gefahrensituation schneller und besser einschätzen und fährt dadurch allgemein sicherer.

Meine Sorge war zum Beispiel, dass starke Bremsen und das Fahren bei Nässe. Dies wurde mit Hilfe von Wasser und rutschigen Planen simuliert, um im Ernstfall gewappnet zu sein.

Zuerst sollten wir auf trockenem Boden eine Vollbremsung bei 50Km/H machen. Danach kam dazu, dass man beim Bremsen, die Hände vom Lenkrad heben sollte, was uns zeigen sollte, dass unser Auto nicht zur Seite ausweicht. Nach dem Bremsen ging es ans Slalom fahren. Dort ging es um schnelles Fahren in Kurven. Zuerst 20 Km/h und am Ende fuhren die meisten schon 50 Km/h.

Als die beiden Übungen abgeschlossen waren, wurden Planen ausgebreitet und mit Wasser besprüht. Die Übung sollte simulieren, was passiert, wenn beide vorherigen Situationsübungen zusammen eintreten.

Wir sollten mit 50 Km/h über eine rutschige Plane fahren und bei einem Hindernis mit einer Vollbremsung nach rechts oder links ausweichen.

Zwischen den praktischen Übungen, haben uns die Trainer immer wieder Tipps gegeben und uns damit die Angst vor den Übungen genommen, die einige von uns hatten.

 

Alles in allem kann ich das Fahrsicherheitstraining nur empfehlen. Seitdem bin ich viel sicherer im Straßenverkehr geworden und gerade der Winter macht mir keine Angst mehr.

 

 

Josephine Peter

Industriekauffrau im 2. Lehrjahr

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